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Unsere Geschichte

Wie es dazu kam

Ein kleines Atelier entsteht nicht über Nacht. Es braucht Jahre des Sammelns, des Ausprobierens und den Mut, etwas zu machen, das nicht jeder versteht.

Portrait der Atelierinhaberin bei der Arbeit mit getrockneten Blumen

Alles begann auf einer Wiese

Es war ein Julimorgen, irgendwo zwischen Klosterneuburg und dem Wienerwald. Die Wiese war voller Schafgarbe, Gräser wiegten sich im Wind, und es roch nach warmem Gras und Erde. Ich hatte einen Korb dabei, keine bestimmten Pläne.

Was ich nach Hause brachte, legte ich auf den Tisch. Dann trocknete ich es. Dann schaute ich, was daraus wurde. Das war der Anfang.

Kein Kurs, kein Buch, kein Vorbild. Nur Material, Hände und Zeit. Das klingt romantisch, und manchmal war es das auch. Öfter war es mühsam, weil getrocknete Blumen eigene Regeln haben und man sie lernen muss.

Getrocknete Blumen haben einen schlechten Ruf. Zu staubig, zu altmodisch, zu vergessen. Ich wollte zeigen, dass das nicht stimmt.
Getrocknete Wildblumenbündel hängen kopfüber in einem hellen Raum

Der Trocknungsprozess als Handwerk

Nicht jede Blume trocknet gleich. Manche brauchen Dunkel, andere Luftzug. Manche verlieren beim Trocknen ihre Farbe, andere werden intensiver. Das zu lernen dauert Saisons, nicht Wochen.

Wir haben ausprobiert, was funktioniert und was nicht. Heute wissen wir, welche Materialien aus dem Wienerwald sich für welche Arrangements eignen. Dieses Wissen ist unser eigentliches Handwerk.

Die Werkzeuge sind einfach. Schnur, Schere, ein Trockenraum mit guter Luftzirkulation. Das Schwierige ist das Timing, das Auge für Qualität und die Geduld, Dinge nicht zu überstürzen.